Jugendbegegnung für junge Frauen


 

Women’s space

 

„Rahmenbedingungen schaffen, damit Mädchen die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit und Unabhängigkeit erlangen können“: So lässt sich das Hauptziel von „make it“, dem Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg, zusammenfassen. Unter dem Motto „Mädchenarbeit ist Zukunftsarbeit“ koordiniert „make it“ die Salzburger Mädchenarbeit und stellt eine kontinuierliche feministische Mädchenarbeit sicher. Dabei leistet „make it“ Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying, initiiert und begleitet Pilotprojekte, plant und organisiert Veranstaltungen, Fortbildungen und Aktionen, arbeitetet mit Entscheidungsträger*innen, Fachstellen und Multiplikator*nnen zusammen und setzt Gender-Mainstreaming in der Jugendarbeit um.

„Wie leben junge Frauen, was erleben sie, sind sie damit zufrieden, wollen sie es hinterfragen und verändern?“ Darum  geht es bei „women’s space“, der internationalen Jugendbegegnung für junge Frauen aus Ägypten, Estland, Italien, Moldawien, Österreich, Spanien und Tunesien vom 27. April bis zum 4. Mai 2014. Die Hil-Foundation unterstützt die gestalterische Umsetzung des „youth in action“-Projekts partnerschaftlich.

Die Teilnehmerinnen beschäftigen sich eine Woche mit Lebenswelten und -realitäten von jungen Frauen aus verschiedenen Ländern, zum Beispiel mit Berufswahlperspektiven, Sucht, Schönheitswahn, Essstörungen, Gewalt, Behinderung, Migration, Rollenbilder, Sexualitäten, und Selbstbestimmung. Ziel der Begegnung ist es, den interkulturellen Austausch anzuregen und Vorurteile abzubauen, sowie ein positives Bewusstsein für andere Lebenssituationen in anderen Kulturen zu fördern und Vorurteile, Rassismus und auf Ausgrenzung ausgerichtete Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Außerdem will „women’s space“ der Vereinzelung von jungen Frauen gegensteuern, unterschiedliche Artikulationsmöglichkeiten ausleuchten und mit dem nötigen „Handwerkszeug“ zur Partizipation ermutigen.

 

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